Eine bessere Beziehung zu mir selbst

Die wichtigste Beziehung, die wir alle führen, ist die Beziehung zu uns selbst. Durch traumatische Erfahrungen, die wir gemacht haben, kann diese Beziehung kaputt gemacht werden. Wir haben das Glück die Verantwortung zu tragen, diese Beziehung wieder heilen zu können. Dazu sind wir auch in der Lage! Die Frage ist nur wie?

Um uns besser kennzulernen und besser die Beziehung zu uns selbst erkennen zu können, müssen wir uns bewusst werden, wie die Welt aussieht, die wir sehen und welche Emotionen darin stecken. Erst dann schaffen wir es an uns zu arbeiten und mit uns im Reinen zu sein und somit die Beziehung zu uns selbst zu heilen. Erst dann kann unsere Welt, die wir sehen, schöner und positiver werden, denn deine Äußere Welt ist die Reflektion deiner Inneren Welt.

„Doch der Schlüssel für ein liebendes Selbstbild, das im Einklang mit sich selbst ist, kann nicht im Außen gefunden werden.“ – Laura Malina Seiler

Zur Hilfe seine Gedanken zu ändern und somit sich selbst zu finden und ein gutes Selbstbild zu bekommen, die Geschichte „2 Wölfe“:

Abends am Lagerfeuer erzählte ein alter Indianer seinem Enkelsohn von einem Kampf, der in seinem Inneren tobt.
Er sagte: „Mein Sohn, in jedem von uns tobt ein Kampf, der von zwei Wölfen ausgefochten wird, die in jedem von uns wohnen.“

Der eine Wolf ist böse:
Er ist der Zorn, der Neid, die Eifersucht, die Sorgen, der Schmerz, die Gier, die Arroganz, das Selbstmitleid, die Schuld, die Vorurteile, die Minderwertigkeitsgefühle, die Lügen, der falsche Stolz und das Ego.

Der andere Wolf ist gut:
Er ist die Freude, der Friede, die Liebe, die Hoffnung, die Heiterkeit, die Demut, die Güte, das Wohlwollen, die Zuneigung, die Großzügigkeit, die Aufrichtigkeit, das Mitgefühl und der Glaube.

Sein Enkel dachte einige Zeit über die Worte des Großvaters nach und fragte dann: „Und welcher der beiden Wölfe gewinnt den Kampf?“
Der alte Cherokee antwortete: „Der den du fütterst!“

Dass diese 2 Seelen in einem wohnen und sie darüber bestimmen, wie ich mich verhalte und, dass das bei jedem Menschen so ist und nichts mit Schizophrenie zutun hat, und ich herausfinden muss, wie ich mit den beiden umgehe, um ausgeglichen und glücklich zu sein, habe ich vor 2 Jahren gelernt, als ich in der Klinik war. Dort war ich jeden Tag bei einem wahnsinnig guten Psychotherapeuten in Behandlung. Erst dadurch konnte ich mich besser verstehen und herausfinden, warum so viel Traurigkeit oder Wut oft hoch kommt. Aber auch, wie ich es schaffen kann, dass es mir besser geht und ich glücklicher werde 🙂

Happy Weekend

Caro

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