Die Schlüssel zur Zufriedenheit

Der Schlüssel zu einem schönen Körper, in dem man sich wohl fühlt, ist nicht Disziplin oder Ausdauer, sondern bewusstes Leben. Ich benutze extra das Wort „schön“, da jeder Mensch seine eigene Vorstellung von einem schönen Körper hat. Und das ist auch gut so! Bewusst essen, sich bewegen, den Körper fühlen – was tut mir gut und was nicht, was macht mich müde, schlapp oder kraftlos, was gibt mir Energie oder macht mich glücklich – dieses Erkenntnis und das Spüren meines Körpers, ihn besser zu kennen und auf ihn zu hören und es zu merken, wenn er mir was sagt, habe ich durch die Ataxie gelernt. Mit dieser Fähigkeit bin ich vielen Menschen voraus.

„Where we think we need more self-discipline, we usually need more self-love“ – Tara Mohr

Meine Prioritäten haben sich geändert. Für mich sind Dinge im Leben wichtiger als andere. Am Tag Leuten zu begegnen, die mir zeigen, dass sie mich wertschätzen und ich ihnen das auch zeigen kann, gute Texte zu lesen, neue Erkenntnisse über verschiedenste Sachen zu bekommen, neues zu lernen… Ich merke, dass ich anders denke und vieles mehr oder auch anders wahrnehme, als Freunde und Bekannte von mir. Ein Schicksalsschlag verändert dich. Aber er macht dein Leben nicht nur schlechter und auch nicht nur schwieriger. Körperlich bin ich eingeschränkter, aber geistig nicht. Ich erlebe den Alltag mit mehr Leichtigkeit und Zufriedenheit, da ich mich viel mehr über Kleinigkeiten freuen kann! Dazu beigetragen haben auch die Themen „Dankbarkeit“ und „Vergebung“, über die ich schon berichtet habe. Loszulassen hat mir extrem geholfen wieder glücklicher zu werden. Ärger über ehemalige Freunde, Exfreunde, Eltern,… haben mir so viel wertvolle Energie geraubt. Für unseren Körper und unsere ganze Gesundheit sind wir verantwortlich und das Größte, was wir für uns selbst tun können ist : Loslassen!

„An Ärger festhalten ist so, als würdest du ein glühendes Stück Kohle festhalten mit der Absicht, es nach jemandem zu werfen. Derjenige, der sich dabei verbrennt, bist du selbst.“ – Buddha

Außerdem habe ich entdeckt, dass ich persönlich mit so vielen Ängsten immer gelebt habe. Auch diese sollten wir ablegen. Ängste vor der Zukunft – Was passiert gesundheitlich oder geschäftlich, verliere ich wichtige Menschen oder auch Angst vor Konflikten. Das sind natürlich alles Prozesse, die nicht von heute auf morgen umgesetzt werden können. Sich diese Dinge als Ziel zu setzen, ist der erste und wichtigste Schritt.

„Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander, und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich, das ist Leben.“ – Charlie Chaplin

Caro

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