Mein Alltag mit der Ataxie

In jeder Woche gibt es andere Themen die mich beschäftigen bezüglich der Ataxie. Diese Woche ist es ein Gedanke, der mich in den letzten Tagen begleitet hat und, der mir sehr hilft. Deswegen habe ich das Bedürfnis diesen mit euch zu teilen. Ich denke, dass es eine Sache ist, die nicht nur für uns Ataxie-Patienten hilfreich ist, sondern jeden Menschen mal wieder etwas erdet, wenn er es wahrnimmt.
Es ist der Boden untern unseren Füßen. So selten nehmen wir ihn und das Gefühl unserer Füße wahr. Dabei ist es sehr wichtig und hilfreich wie ich finde. Durch das immer öfter meditieren, habe ich gelernt ab und zu genauer zu fühlen, was mir im Alltag Ruhe und festen Halt gibt. Natürlich sind es äußere Faktoren, wie Freunde und Liebe meiner Mitmenschen. Aber im bildlichen Sinne und ganz plump gesagt, ist es der Boden, auf dem wir stehen. Um mir dies immer bewusst werden zu lassen und es wirklich fühlen und die Aufmerksamkeit auf die Füße lenken zu können, finde ich es sehr hilfreich zwischendurch Zuhause barfuß rumzulaufen. Das Fühlen der Füße und des Bodens lässt mich auch weniger wackeln. Ich werde stabiler und kann teilweise sogar frei stehen. Mit Nora trainiere ich meistens barfuß, da die Muskulatur und die Reflexzonen so besser angesprochen und trainiert werden.

Tipp: Es gibt auch kleine Faszienrollen für die Füße! 😉

Ein fester Stand im Leben, lässt dich besser wachsen.

Außerdem finde ich es nach wie vor wichtig, seine Morgenroutine zu haben, um stark in den Tag starten zu können. Ich wandel meine nach ein paar Monaten meistens etwas ab. Wichtige Teile dabei sind meditieren, Kaffeetrinken und 2-3 Seiten in den Büchern meiner Lieblingscoachin Laura Malina Seiler zu lesen.

Wichtig!

Meine Emailadresse caro@caro-sophie.de ist ab jetzt wieder verfügbar!! Du kannst mir also sehr gerne wieder schreiben 🙂

Caro

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